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Donnerstag, 30. April 2009

Wahre Schätze

Jetzt beansprucht mich wieder die Arbeit "Draussen". Zum Seifeln bin ich meistens zu müde. Heute habe ich mir eine kleine Ausbeute aus dem Garten geholt. Die Radieschen waren das Erste, was bei der Jause weg war. Die Jungzwiebeln wanderten in den Liptauer. Der Spargel wird morgen gekocht. Ich liebe diese Zeit, wenn der Speiseplan wieder abwechslungsreicher wird.

Donnerstag, 9. April 2009

Wildkräuter

Es ist zwar etwas mühsam, die noch sehr zarten Triebe zu pflücken, aber die Wildkräuter in den Salat gemischt, sind unwahrscheinlich lecker. Das kommt hinein: Löwenzahn, Giersch, Sauerampfer, junge Schafgarbenblätter, Scharbockskrautblätter (vor der Blüte), Spitzwegerich, Gänseblümchen, Gundermann. Empfehlen kann ich folgendes Buch:


Sonntag, 11. Januar 2009

Ich mach nicht nur Seife

Seit 3 Jahren mache ich unser Brot selbst. Warum? Nicht nur weil´s gesünder ist, sondern auch viel besser schmeckt. Wenn es uns mal ausgeht, und wir eines kaufen müssen, ist die Familie gar nicht begeistert. Also, das heißt, jede Woche mache ich 5 Laibe Brot.


Zuerst habe ich mir diese Getreidemühle von Waldner Biotech gekauft. Ich mahle mir das Mehl immer frisch, was sicher auch einen großen Teil vom Geschmack ausmacht. Außerdem habe ich das volle Korn, und kein leeres Auszugsmehl.
Das Getreide kaufe ich beim Bio-Bauern. Gleich 25 kg Säcke, sind ja auch billiger. Ich verwende für das Brot Dinkel, Weizen, Roggen und Einkorn. Hafer, Hirse, Kamut, Emmer, Gerste und Buchweizen kommen in kleinen Mengen auch mal dazu.



Am Vortag mache ich den "Vorteig". Ich nehme meine Germteigschüssel in der ich Reste vom letzten Teig trocknen hab lassen. Nehme einen Würfel Germ und löse das Ganze im warmen Wasser auf. Dann mahle ich ca. 1 kg Dinkel und lasse die Schüssel über Nacht stehen.
Der Vorteig hat dann einen schön sauren Geruch. Dann mahle ich noch 1,5 kg Mehl (Weizen, Roggen, Einkorn) vermischt mit Brotgewürz (Koriander, Fenchel, Anis, Kümmel), verknete den Teig mit Wasser nach Gefühl mit einer Teigspachtel. Dann kommen Sonnenblumenkerne, Leinsamen und andere Nüsse nach belieben dazu. Salz darf auch nicht fehlen, sonst schmeckt es fad. Ich fülle den Teig in meine Formen, schneide das Brot ein, bepinsle es mit Wasser, streu noch Sesam drauf, und lasse es noch mal "gehen".


Dann kommt es für 1 Stunde ins vorgeheizte Backrohr bei 200 Grad. Hinten stelle ich noch ein Gefäß mit Wasser hinein, dass die Heißluft das Brot nicht zu sehr austrocknet.

Über Nacht lasse ich es zugedeckt rasten. Meistens essen wir aber das frische Brot, weil´s einfach zu gut schmeckt. 2 Laibe friere ich immer ein.


Der Brottopf war eine gute Anschaffung. Es trocknet nicht aus, auch wenn es schon angeschnitten ist. Für mich gehört es zum Alltag dazu, und sehe es nicht als Extra-Arbeit. Noch besser würde es aus dem Holzofen schmecken. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden, oder?

Donnerstag, 1. Januar 2009

Wo ein Wille da ein Weg


Schon längere Zeit schlich ich um dieses Buch herum. Ich habe schon etliche Naturheilkundebücher da, darum wollte ich mir kein weiteres kaufen. Das ist aber kein 08/15 Buch, das ist seit längerem das praktischste Buch, das ich unter die Finger bekam. Ich kenn ja schon den Agrar-Rebell und das über Permakultur. Dieses hier ist aber noch von besonderer Natur. Les es selbst, es zahlt sich aus.

Montag, 15. Dezember 2008

Keimlinge und Sprossen

Was kann man im Winter tun, um genügend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente zu bekommen? Ganz einfach: Aus Samen Keimlinge und Sprossen selber ziehen. Ist das sehr aufwändig?
Nein überhaupt nicht. So dachte ich auch am Anfang. Ich hab mir Keimgläser besorgt und Saatgut. Keimgläser findet man zB. im Reformhaus, Bioladen oder in div. Internet-Shops. Saatgut bekommt man dort auch. Sogar bei dm kann man sich eindecken. Heute habe ich das Ganze mal fotografiert, vielleicht bekommt ja wer Interesse?

1. Tag: Die Samen werden in reichlich Wasser eingeweicht. Ich habe heute Rotklee, Kichererbsen und Sonnenblumenkerne genommen.

2. Tag: Morgens gieße ich das Wasser ab (verwende ich zum Blumen gießen) und spüle gut durch. Die Gläser stelle ich nun auf den Kopf, damit das Wasser abfließt. Noch ist vom Keimling nichts zu sehen.

3. Tag: Morgens wird abermals durchgespült und lässt das Wasser abtropfen. Es ist schon ein Keimling von o,5 cm zu sehen. Morgen ist es dann soweit.

Kresse habe ich auch noch gesät. Die fängt nach einem Tag zum Keimen an. Es reicht Küchenrolle auf einem Teller. Mit Wasser ansaugen lassen, und Kressesamen drauf.


4. Tag: Die Kichererbsen sind in die Gemüsesuppe gewandert. Mitdünsten und fertig.

Die Sonnenblumenkerne und den Rotklee werde ich morgen in den Salat geben.

Über Nacht lasse ich die Sprossen im Kühlschrank, dass sie nicht weiter austreiben.

Das Ganze fängt wieder von vorne an. In die Keimgläser kam heute Weizen, Azukibohnen und wieder meine geliebten Sonnenblumenkerne.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Ölziehen

Ich mach das jetzt ein paar Monate, und ich muss sagen, dass es mir sehr gut tut.
D.h. fast keine Entzündungen mehr in der Mundhöhle, kein Zahnstein, kaum noch Fieberblasen.
Wie macht man das: Einen TL Öl (ich nehme momentan am liebsten Bio-Sonnenblumenöl) wie bei einer Spülung ca. 10 min. morgens durch den Mund ziehen und dann ausspucken.
Kurz mit Wasser nachspülen und fertig. Nimmt auch keine extra Zeit in Anspruch, das mache ich während ich das Frühstück mache. Wichtig ist auch, dass man es gleich nach dem Aufstehen macht. Diese Prozedur soll gegen div. Krankheiten helfen, und vor allem die Giftstoffe aus den Schleimhäuten ziehen.
Man hat nachher keinen Ölfilm im Mund, sondern die Mundhöhle ist sauber und geruchsfrei.
Nimmt auch den Belag von den Zähnen. Theoretisch könnte man sich das Zähne putzen sparen.
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